Gutartige Hautveränderungen

Das Wichtigste in Kürze
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Operative Entfernung von gutartigen Hautveränderungen
Vertrauen Sie uns Ihre Haut an. In enger Zusammenarbeit mit externen Dermatologinnen und Dermatologen bieten wir Ihnen eine sorgfältige individuelle plastisch-chirurgische Behandlung von Hautveränderungen.
Auch gutartige Hautläsionen wie Muttermale, Lipome, Atherome oder Xanthelasmen können ästhetisch oder funktionell beeinträchtigen – eine gezielte Behandlung oder chirurgische Entfernung schafft oft schnell Abhilfe. In solchen Fällen bieten wir eine gezielte, schonende und effektive Entfernung – häufig ambulant und unter lokaler Betäubung.
Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung im Bereich der ästhetischen und chirurgischen Behandlung von Hautveränderungen – für gesunde Haut und neue Lebensqualität.
Die häufigsten gutartigen Hautveränderungen
Gutartige Hautveränderungen wie Muttermale, Lipome, Atherome, Xanthelasmen oder Akne inversa treten häufig auf und können sowohl ästhetisch als auch funktionell beeinträchtigen. Je nach Art, Lage und Beschwerden bieten wir gezielte, schonende Behandlungsmethoden – von der vorsorglichen Entfernung bis zur chirurgischen Therapie bei chronischen oder entzündlichen Hautveränderungen.
Muttermale (Naevi)
Muttermale sind gutartige pigmentbildende Zellansammlungen, die sich in Farbe, Form oder Grösse unterscheiden können. Veränderungen können auf bösartige Entwicklungen hinweisen. Besonders bei vielen Muttermalen sind regelmässige dermatologische Kontrollen ein wichtiger Bestandteil der Hautkrebsvorsorge.
Lipome
Lipome sind gutartige Fettgewebsansammlungen, die über Jahre langsam wachsen. Sie sind meist harmlos, können jedoch ästhetisch stören oder schmerzen. In solchen Fällen ist eine chirurgische Entfernung sinnvoll. Schnell wachsendes oder schmerzhaftes Gewebe sollte zeitnah abgeklärt werden – wir begleiten Sie kompetent durch Diagnostik und Behandlung.
Atherome
Atherome entstehen durch eine verstopfte Talgdrüse und treten vor allem am Kopf, Nacken oder Rücken auf. Sie erscheinen als pralle, meist schmerzfreie Knoten. In lokaler Betäubung entfernen wir das Atherom samt Kapsel, um ein Wiederkehren zu vermeiden. Bei entzündeten Atheromen erfolgt die Behandlung zweizeitig: Erst wird der Eiter entlastet, danach folgt die vollständige Entfernung.
Xanthelasmen
Xanthelasmen sind gelbliche, klar begrenzte Fett- oder Cholesterineinlagerungen in der Haut, meist an den inneren Augenlidern. Sie sind oft Ausdruck einer Fettstoffwechselstörung – eine ärztliche Abklärung ist daher ratsam.
Xanthelasmen verursachen keine Beschwerden, bilden sich aber nicht von selbst zurück und sprechen nicht auf Medikamente an. Wir beraten Sie individuell zu geeigneten Therapieoptionen – insbesondere bei kosmetisch störenden Befunden.
Akne inversa
Akne inversa ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Haarfollikel, besonders in Achseln, Leistengegend oder im Genitalbereich. Bei unzureichender Wirkung medikamentöser Therapien ist eine chirurgische Behandlung angezeigt. Je nach Ausprägung erfolgt die gezielte Entfernung einzelner Entzündungsherde oder ganzer betroffener Hautareale.
"Von der Diagnosestellung, über die chirurgische Therapie bis hin zur Narbenbehandlung- bei uns bleibt alles in einer Hand."
FAQs
Müssen alle grösseren Muttermale entfernt werden?
Nein, nicht alle grossen Muttermale müssen entfernt werden. Entscheidend ist nicht primär die Grösse, sondern ob sich das Muttermal auffällig verändert (z. B. in Farbe, Form, Begrenzung oder Struktur) oder Beschwerden verursacht. Grosse Muttermale sollten jedoch regelmässig durch einen Dermatologen kontrolliert werden – vor allem bei familiärer Vorbelastung für Hautkrebs.
Muss man ein unklares Muttermal komplett entfernen oder reicht es eine Probe zu entnehmen?
Das hängt vom Befund ab. In vielen Fällen wird das gesamte Muttermal entfernt (Exzision), um eine eindeutige Diagnose stellen zu können und mögliche bösartige Veränderungen vollständig zu erfassen. Eine Teilprobe (Biopsie) kann in ausgewählten Fällen sinnvoll sein, z. B. zur ersten Abklärung oder bei sehr grossen Läsionen – die Entscheidung erfolgt individuell in Rücksprache mit dem Dermatologen oder der Chirurgin.
Wer untersucht das entnommene Gewebe?
Das entnommene Gewebe wird routinemässig von einem Facharzt für Pathologie unter dem Mikroskop untersucht. Dabei wird beurteilt, ob es sich um eine gutartige oder bösartige Hautveränderung handelt und ob das betroffene Areal vollständig entfernt wurde. Der histologische Befund liefert die Grundlage für das weitere therapeutische Vorgehen.
Erfolgen die Nachkontrollen beim plastischen Chirurgen oder beim Dermatologen?
Die frühzeitigen Wundkontrollen sowie auch die spätere Kontrolle zur Beurteilung des ästhetischen Ergebnisses und der Narbe erfolgt durch den Plastischen Chirurgen. Die regelmässige Kontrolle weiterhin bestehender Muttermale erfolgt durch den Dermatologen.
Können Lipome auch abgesaugt werden?
Ja, in manchen Fällen kann ein Lipom durch Liposuktion (Fettabsaugung) entfernt werden, vor allem wenn es sich um weiche, gut abgrenzbare Fettgeschwulste handelt. Allerdings lässt sich nicht jedes Lipom auf diese Weise vollständig entfernen, da die Kapsel des Lipoms bestehen bleibt und das Risiko eines Wiederauftretens besteht. Die chirurgische Entfernung ist oft die sicherere Methode, vor allem bei grösseren oder tastbar festen Lipomen.
Wird die Lipomentfernung von der Krankenkasse übernommen?
Die Kostenübernahme durch die Krankenkasse hängt vom individuellen Fall ab. Wenn das Lipom funktionelle Beschwerden verursacht (z. B. Bewegungseinschränkungen, Schmerzen) oder gesundheitliche Risiken bestehen, übernimmt die Krankenkasse die Behandlung in der Regel. Erfolgt die Entfernung ausschliesslich aus ästhetischen Gründen, wird sie meist nicht von der Krankenkasse bezahlt und gilt als Selbstzahlerleistung.
Was kann ich tun, damit sich keine neuen Lipome entwickeln?
Lipome sind meist genetisch bedingt, daher gibt es keine gesicherte Methode, um deren Neubildung vollständig zu verhindern. Ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung, ausreichend Bewegung und Vermeidung von Übergewicht kann helfen, das Risiko zu minimieren. Bei vermehrtem Auftreten oder schnellen Veränderungen ist eine regelmässige ärztliche Kontrolle sinnvoll.
Ist Akne inversa heilbar?
Akne inversa ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der Haut, die bisher nicht vollständig heilbar ist. Mit einer individuell angepassten Therapie können die Symptome jedoch deutlich gelindert, Schübe reduziert und die Lebensqualität verbessert werden. Risikofaktoren wie Rauchen oder Übergewicht sollten reduziert werden.
Kommt es nach einer Operation zu keinen weiteren Entzündungen im betroffenen Gebiet?
Eine Operation kann die entzündlichen Herde deutlich reduzieren oder ganz entfernen, heilt die Erkrankung jedoch nicht vollständig. Nach dem Eingriff können weitere Entzündungen auftreten, weshalb eine Nachsorge und gegebenenfalls weitere Therapien wichtig sind.
Was bedeutet eine „offene Wundbehandlung“?
Bei der offenen Wundbehandlung wird die Operationswunde nicht sofort verschlossen, sondern offen belassen, um eine bessere Heilung zu ermöglichen und Infektionen zu vermeiden. Die Wunde wird regelmässig gereinigt und verbunden, bis sie von selbst verheilt. Dies erfordert Geduld, fördert aber häufig ein gutes Ergebnis.
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