Facelift

Ein Facelift strafft Haut und Gewebe im Gesicht, hebt tiefe Strukturen an und sorgt für ein natürlich verjüngtes Aussehen.
Lächelnde Frau

Das Wichtigste in Kürze

  • Anästhesie: Vollnarkose oder Lokalanästhesie
  • Arbeitsunfähigkeit: 1 Woche
  • OP-Dauer: 160 Minuten
  • Sportunfähigkeit: 2 Wochen
  • OP-Setting: ambulant
 

Wie funktioniert ein Facelift?

Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Elastizität, und auch das darunterliegende Gewebe erschlafft – erste sichtbare Alterserscheinungen entstehen. Eine Gesichtsstraffung, auch Facelift genannt, kann diese Veränderungen gezielt und wirkungsvoll korrigieren.

Dabei wird nicht nur die Haut gestrafft, sondern auch das sogenannte SMAS (Superficial Muscular Aponeurotic System) – die tiefer liegende Gewebeschicht – angehoben und in ihre ursprüngliche Position zurückgebracht. Überschüssige Haut wird entfernt, wodurch ein natürlicher und frischer Verjüngungseffekt entsteht.  

Dank moderner Operationstechniken verlaufen die Schnitte unauffällig: diskret vor und hinter dem Ohr sowie im Haaransatz der Schläfenregion. Die Narben sind dadurch im späteren Verlauf kaum sichtbar.  

Je nach individueller Situation kann ein Facelift mit weiteren Eingriffen kombiniert werden – etwa mit einer Eigenfettunterspritzung (Lipofilling) zur Wiederherstellung verlorenen Volumens, mit einer Lidstraffung oder auch einem Halslift für ein harmonisches Gesamtbild.  

Wir beraten Sie gerne persönlich zu den Möglichkeiten und stellen gemeinsam mit Ihnen ein auf Ihre Bedürfnisse abgestimmtes Behandlungskonzept zusammen. 

Über die Behandlung

Mit den Jahren verliert die Gesichtshaut an Spannkraft, und auch tiefere Gewebeschichten sinken ab – erste Alterszeichen wie Falten oder Konturverluste entstehen. Eine Gesichtsstraffung (Facelift) bietet die Möglichkeit, diese Veränderungen gezielt und dauerhaft zu korrigieren.

 

Typische Anwendungsbereiche

  • Sichtbare Hauterschlaffung im Mittel- und Untergesicht
  • Tief eingezeichnete Nasolabial- oder Marionettenfalten

 

Wann ist sie empfohlen?

  • Wenn konservative Massnahmen (z. B. Filler, Laser) keine ausreichende Wirkung mehr zeigen
  • Bei Wunsch nach einem langfristigen und natürlich wirkenden Verjüngungseffekt 

"Mein Wunsch ist es eine individuelle Behandlung anzubieten und körperliche Veränderungen, welche unser Alltag sowie die Lebenszeit mitbringen, ästhetisch wiederherzustellen und zu optimieren. Natürlichkeit steht bei uns im Vordergrund."

Dr. med. (I) Stefania Renditore
Behandlungsablauf
1
Vor der Behandlung
Vor dem Facelift findet ein persönliches Beratungsgespräch statt. Dort werden Wünsche, Gesundheitszustand und Operationsablauf besprochen.
2
Während der Behandlung
Haut und tieferes Gewebe (SMAS) werden gestrafft, überschüssige Haut entfernt. Die Schnitte verlaufen unauffällig an Haaransatz und Ohr.
3
Nach der Behandlung
In den ersten Tagen nach dem Facelift können Schwellungen, Blutergüsse und Spannungsgefühle auftreten. Zur Unterstützung des Heilungsprozesses empfehlen wir, den Kopf möglichst hoch zu lagern und körperliche Anstrengungen zu vermeiden. Bitte vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung und schützen Sie die Haut mit einem geeigneten Sonnenschutz.
4
Mögliche Risiken und Komplikationen
Vorübergehende Schwellungen, Taubheitsgefühle oder leichte Schmerzen sind normal. In seltenen Fällen kann es zu Infektionen, Wundheilungsstörungen oder Narbenbildung kommen.
FAQs

FAQs

Sehe ich nach einem Facelift operiert bzw. unnatürlich aus?

Nein. Ein modernes Facelift zielt auf ein natürliches, frisches Aussehen – nicht auf ein „operiertes Gesicht“. Durch schonende Techniken und unauffällige Schnittführung bleibt Ihre Mimik erhalten, das Ergebnis wirkt harmonisch und nicht künstlich. 

Muss ein Facelift im Verlauf wiederholt werden?

Ein Facelift verjüngt das Gesicht dauerhaft um mehrere Jahre – der Alterungsprozess geht jedoch weiter. Je nach Hauttyp, Lebensstil und Genetik kann nach etwa 10–15 Jahren eine erneute Straffung sinnvoll sein. Eine Wiederholung ist aber nicht zwingend notwendig. Oft reichen ergänzende, weniger invasive Behandlungen, um das Ergebnis langfristig zu erhalten. 

Wird beim Facelift der Hals mitgestrafft?

Bei einem klassischen Facelift wird in erster Linie das Gesicht gestrafft. Wenn zusätzlich eine deutliche Hauterschlaffung oder Faltenbildung im Halsbereich besteht, kann das Facelift mit einem Halslift kombiniert werden. Diese Kombination sorgt für ein harmonisches, natürlich verjüngtes Gesamtbild. Ob der Hals mitbehandelt wird, hängt vom individuellen Befund und Ihren Wünschen ab – das besprechen wir gerne im persönlichen Beratungsgespräch. 

Wie lange bin ich nach einem Facelift nicht gesellschaftsfähig?

In der Regel sollten Sie mit einer gesellschaftlichen Auszeit von etwa 10 bis 14 Tagen rechnen. Schwellungen und Blutergüsse sind nach dem Eingriff normal und klingen in den ersten zwei Wochen deutlich ab. Leichte Make-up-Anwendung ist meist nach ca. 10 Tagen möglich. Je nach Ausprägung des Eingriffs und Ihrem individuellen Heilungsverlauf kann die Erholungszeit variieren. Wir begleiten Sie während dieser Phase engmaschig, um eine bestmögliche Heilung sicherzustellen. 

Gruppenfoto der Ärzte des Affidea PSG

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Unser Team umfasst spezialisierte Fachärzt:innen für Gesichts-, Brust-, Körper- und Dermatochirurgie, Pflegefachpersonen und unterstützende Spezialist:innen. Gemeinsam begleiten wir Sie verständnisvoll und kompetent.

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