Behandlung gegen übermässiges Schwitzen

Effektiv gegen Hyperhidrose: Botulinumtoxin Typ A hemmt die Schweissproduktion gezielt – für mehr Komfort, Sicherheit und Lebensqualität.
Frau berührt ihre Achselhöhle

Das Wichtigste in Kürze

  • Behandlungsdauer: ca. 30 Minuten 
  • Gesellschaftsfähig: Sofort 
  • Anästhesie: Keine / ggf. lokale Betäubung 
  • Gesellschaftsfähig: Sofort 
  • Setting: ambulant
  • Kosten:
    • Achseln (bds.): CHF 680.–
    • Handflächen (bds.): CHF 980.–
    • Fusssohlen (bds.): CHF 980.– 

Was ist Hyperhidrose und wie hilft Botulinumtoxin?

Hyperhidrose bezeichnet übermässiges Schwitzen – häufig lokal begrenzt auf Achseln, Hände oder Füsse. Hyperhidrose bezeichnet übermäßiges Schwitzen, das entweder ohne erkennbare körperliche Ursache (primäre Hyperhidrose) oder als Folge anderer Erkrankungen (sekundäre Hyperhidrose) auftritt. Obwohl sie keine direkte Gesundheitsgefahr darstellt, kann sie die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Diese Form des Schwitzens ist unabhängig von Temperatur oder körperlicher Aktivität und kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.


Die bewährte Behandlung mit Botulinumtoxin wirkt gezielt an den Nervenenden, die für die Schweissdrüsenaktivität zuständig sind. Durch feine Injektionen in die betroffenen Areale wird die Schweissbildung für mehrere Monate reduziert oder ganz gestoppt – sicher, effektiv und ohne Ausfallzeit. 

Über die Behandlung

Botulinumtoxin wird gezielt in die betroffenen Hautareale injiziert – meist Achselhöhlen, Handflächen oder Fusssohlen. Die Wirkung setzt nach 3–7 Tagen ein und hält ca. 6 Monate. Die Behandlung kann regelmässig wiederholt werden und ist sehr gut verträglich.

 

Typische Anwendungsbereiche

  • Achselhöhlen (Axillae)
  • Handflächen
  • Fusssohlen

 

Wann ist sie empfohlen?

  • Bei starkem lokalem Schwitzen ohne erkennbare Ursache
  • Wenn Deos, Antitranspirante oder andere Therapien nicht wirken
  • Bei sozialem Leidensdruck oder funktioneller Einschränkung
  • Vor wichtigen Anlässen oder zur Verbesserung der Lebensqualität 
Behandlungsablauf
1
Vor der Behandlung
Je nach Region erfolgt die Behandlung ohne oder mit lokaler Betäubung (z. B. bei Händen oder Füssen). Es ist keine spezielle Vorbereitung erforderlich.
2
Während der Behandlung
Feine Nadeln bringen das Botulinumtoxin direkt in die oberflächlichen Hautareale. Die Injektionen sind kurz und in der Regel gut tolerierbar.
3
Nach der Behandlung
Die Wirkung setzt nach 3–7 Tagen ein. In den behandelten Regionen wird das Schwitzen deutlich reduziert oder ganz gestoppt. Sie sind sofort gesellschaftsfähig.
4
Mögliche Risiken und Komplikationen
Leichte Rötungen, Blutergüsse oder Druckempfindlichkeit an der Einstichstelle. In seltenen Fällen vorübergehende Muskelschwäche (z. B. in der Hand). Sehr selten: grippeähnliche Symptome oder Kopfschmerzen.
FAQs

FAQs

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Die Behandlung mit Botulinumtoxin gegen übermässiges Schwitzen ist in der Regel gut verträglich. Mögliche, meist vorübergehende Nebenwirkungen sind: 

Leichte Schmerzen oder Rötungen an der Einstichstelle, Kleine Blutergüsse (Hämatome), Vorübergehende Muskelschwäche, insbesondere bei Injektionen in Hände oder Füsse, eher selten: Kopfschmerzen, grippeähnliche Symptome oder allergische Reaktionen. 

Die meisten Patienten vertragen die Therapie problemlos und kehren sofort in den Alltag zurück. 

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Behandlung?

Die Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist in der Schweiz nicht immer garantiert. In einigen Fällen – z. B. bei stark ausgeprägter Hyperhidrose mit medizinischer Notwendigkeit – kann eine Teil- oder Vollkostenübernahme erfolgen. Dafür ist in der Regel ein ärztliches Gutachten oder ein entsprechender Antrag erforderlich. Am besten klären Sie die Kostenübernahme im Voraus direkt mit Ihrer Krankenkasse.

Wie oft kann ich die Behandlung wiederholen?

Die Behandlung gegen Schwitzen kann beliebig oft wiederholt werden, solange sie gut vertragen wird. In der Regel hält die Wirkung 6 Monate an. Viele Patienten lassen die Behandlung 1–2 Mal pro Jahr durchführen. Langfristige Nebenwirkungen bei wiederholter Anwendung sind selten. 

Gruppenfoto der Ärzte des Affidea PSG

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