Oberschenkelstraffung

Das Wichtigste in Kürze
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Wann macht eine Oberschenkelstraffung Sinn?
Nach starker Gewichtsabnahme oder mit zunehmendem Alter kann es zu einem funktionell und ästhetisch störenden Hautüberschuss an der Innenseite der Oberschenkel kommen. Trotz sportlicher Betätigung verbessert sich die Situation meist nicht, da erschlaffte Haut und hartnäckige Fettdepots nicht durch Training allein reduziert werden können.
In solchen Fällen ist eine chirurgische Oberschenkelstraffung (Thigh Lift) sinnvoll. Ziel des Eingriffs ist es, überschüssige Haut zu entfernen und die Oberschenkelkontur zu straffen.
Über die Behandlung
Bei geringer ausgeprägten Hautüberschuss genügt eine horizontale Schnittführung in der Leistengegend. Bei stark ausgeprägtem Hautüberschuss, wie er häufig nach massivem Gewichtsverlust auftritt, ist eine vertikale Schnittführung an der Oberschenkelinnenseite (diese reicht bis zur Innenseite des Knies) erforderlich. Diese kann bei Bedarf mit einem horizontalen Schnitt kombiniert werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
In den meisten Fällen wird die Oberschenkelstraffung mit einer Fettabsaugung (Liposuktion) kombiniert. Dabei wird zunächst das überschüssige Fett entfernt, bevor die erschlaffte Haut gestrafft wird. So lässt sich eine besonders harmonische und ästhetische Konturierung der Oberschenkel erzielen.
Im Anschluss empfehlen wir über 6 Wochen Kompressionshosen zu tragen, um eine optimale Kontur zu erreichen.
Typische Anwendungsbereiche
- Deutlicher Hautüberschuss an der Oberschenkelinnenseite, häufig nach massivem Gewichtsverlust
- Erschlaffte Hautstrukturen im Bereich der Oberschenkel durch altersbedingte Hautveränderungen
Wann ist sie empfohlen?
- Wenn Sport und Diät keine ausreichende Verbesserung der Hautstraffung und Kontur mehr erzielen
- Bei funktionellen Einschränkungen wie Hautreizungen, Reibung oder eingeschränkter Beweglichkeit durch überschüssige Haut
"Mein Wunsch ist es eine individuelle Behandlung anzubieten und körperliche Veränderungen, welche unser Alltag sowie die Lebenszeit mitbringen, ästhetisch wiederherzustellen und zu optimieren. Natürlichkeit steht bei uns im Vordergrund."
FAQs
Wie geht man vor, wenn das Ergebnis nicht zufriedenstellend ist?
Sollte das Ergebnis nach vollständiger Heilung nicht den Erwartungen entsprechen – etwa durch asymmetrische Konturen, Hautüberschuss oder Narbenbildung – kann eine Korrekturoperation durchgeführt werden. Diese ist jedoch frühestens 6–12 Monate nach dem ersten Eingriff sinnvoll, wenn die Heilung abgeschlossen ist.
Wie auffällig ist die Narbe tatsächlich?
Die Narben werden möglichst unauffällig an der Oberschenkelinnenseite platziert. Bei vertikaler Schnittführung reicht sie von der Leiste bis knapp oberhalb des Knies, bei horizontalem Schnitt verläuft sie in der Leiste. Je nach Hauttyp und individueller Heilung können die Narben zunächst sichtbar sein, verblassen aber meist im Laufe der Zeit deutlich. Durch gute Narbenpflege und Vermeidung von Sonnenlicht lässt sich das Erscheinungsbild zusätzlich verbessern.
Werden die Lymphgefässe bei der Operation geschont?
Ja, bei der Oberschenkelstraffung wird auf den Erhalt der oberflächlichen Lymphbahnen geachtet. Dennoch kann es vorübergehend zu Schwellungen kommen, die in der Regel spontan zurückgehen. In Einzelfällen kann die Lymphdrainage als unterstützende Massnahme sinnvoll sein.
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